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Sie wollte ihre Kinder abholen – nun ist sie tot

Unter den Opfern von London ist auch eine zweifache Mutter. Sie war gerade auf dem Weg, ihre Kinder von der Schule abzuholen.

Der Angreifer hatte die 43-Jährige auf der Westminster-Brücke zu Tode gefahren.
Der Angreifer hatte die 43-Jährige auf der Westminster-Brücke zu Tode gefahren.
James West, Keystone
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Die britische Polizei hat die Zahl der bei dem Londoner Anschlag getöteten Menschen nach unten auf drei korrigiert.

Eines der Opfer ist die 43-jährige Spanisch-Lehrerin Aysha Frade. Die gebürtige Spanierin mit britischem Pass kam gerade von ihrer Arbeit am DLD College und wollte ihre beiden Kinder – laut der Zeitung «La Voz de Galicia» im Alter von 8 und 11 Jahren – von der Schule abholen, als sie vom Angreifer auf der Westminster-Brücke zu Tode gefahren wurde.

Die Schulleiterin Rachel Borland zeigte sich über den Tod ihrer Kollegin zutiefst betroffen: Sie sei bei ihren Studenten und Kollegen äusserst beliebt gewesen, wird Borland in der «Sun» zitiert.

Anteilnahme auf Social Media

Einmal im Jahr verbrachte Aysha Frade zusammen mit ihrer Familie ihre Ferien in Betanzos, dem Geburtsort ihrer Mutter, im Nordwesten Spaniens. Dort leiten ihre beiden älteren Schwestern eine Sprachakademie.

Der Tod der zweifachen Mutter bewegte auch Menschen auf Social Media. Eine Frau bekundete ihr Beileid mit den Worten: «Der Himmel hat einen neuen Engel – einen erstaunlich aussergewöhnlichen Engel. Werde dich vermissen. Ruhe in Frieden, liebe- und wundervolle Aysha.»

Studenten und Schüler unter den Verletzten

Unter den Opfern ist auch ein etwa 50-jähriger Mann sowie der vor dem Parlament mit einem Messer attackierte 48-jährige Polizist. 29 Verletzte wurden nach dem Angriff im Spital behandelt. Nach Polizeiangaben sind sieben von ihnen in einem lebensbedrohlichen Zustand. Zuvor hatte die Polizei noch von 40 Verletzten gesprochen.

Vier Mitglieder einer Studentengruppe der englischen Universität von Edge Hill in Lancashire und drei französische Schulkinder gehören zu den Verletzten. Auch fünf Touristen aus Südkorea sowie zwei Besucher aus Rumänien sind beim Anschlag verletzt worden. Eine Frau, die beim Angriff von der Brücke in die Themse gefallen war, fanden Rettungskräfte stark blutend im Wasser. Sie wurde schwerst verletzt ins Spital gebracht. Schweizerinnen und Schweizer waren nach ersten Erkenntnissen nicht unter den Opfern.

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