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Sieben Flüchtlingskinder ertrinken in der Ägäis

Der Flüchtlingsstrom zwischen der Türkei und Griechenland fordert erneut Todesopfer. 14 Menschen, die Hälfte davon Kinder, sind ertrunken.

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In der Ägäis sind erneut Flüchtlinge ertrunken: Leeres Gummiboot auf der Insel Lesbos.
In der Ägäis sind erneut Flüchtlinge ertrunken: Leeres Gummiboot auf der Insel Lesbos.
Marko Drobnjakovic/AP

Bei einem weiteren Bootsunglück in der türkischen Ägäis sind 14 Flüchtlinge ertrunken, darunter sieben Kinder. 27 Menschen seien gerettet worden, meldete die türkische Nachrichtenagentur Anadolu am Mittwoch.

Die Flüchtlinge seien auf dem Weg vom türkischen Küstenbezirk Ayvacik zur griechischen Insel Lesbos gewesen, als ihr Boot gesunken sei. Angaben zur Nationalität der Flüchtlinge machte Anadolu nicht.

Herbstwetter macht Seeroute gefährlicher

Die Seeroute nach Lesbos ist mit Anbruch des Herbstwetters gefährlicher geworden, wird aber dennoch weiterhin von zahlreichen Flüchtlingen auf dem Weg in die EU genutzt.

Nach Angaben des Uno-Flüchtlingshilfswerks UNHCR sind in diesem Jahr rund 650'000 Flüchtlinge aus der Türkei über den Seeweg nach Griechenland gekommen. Mehr als 60 Prozent davon stammten aus Syrien.

(SDA)

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