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So kämpfen Städte gegen Massentourismus

Die Einwohner beliebter Reiseziele wehren sich gegen die Touristenströme. Venedig und weitere Orte verlangen jetzt Eintritt.

Dubrovnik wird von drei Besuchergruppen überrannt: von Kulturreisenden, Filmtouristen – und Kreuzfahrtpassagieren.

Dubrovnik wird von drei Besuchergruppen überrannt: von Kulturreisenden, Filmtouristen – und Kreuzfahrtpassagieren.

(Bild: Keystone)

Zwei Seile sollen nun in Dubrovnik helfen. Kordeln an Ständern, wie man sie auch in den Kunstmuseen findet. Dort erfüllen sie den gleichen Zweck: die Wellen der anbrandenden Besuchermassen bremsen und in überschaubare Ströme lenken. Die Seile hängen im Pile-Tor der Stadtmauer, durch das so gut wie alle Besucher der kroatischen Hafenstadt ins historische, autofreie Zentrum gelangen. Schilder regeln den Fussgängerverkehr: Rechts von den Seilen geht es hinein, links wieder raus. Zwei Millionen Touristen drängen pro Jahr durch diese Maueröffnung – etwa 2000 Gäste pro Altstadtbewohner.

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