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So viele Arbeitslose wie noch nie in Italien

Die Eurozone kommt einfach nicht aus ihrem Tief heraus. 19,447 Millionen Menschen sind ohne Arbeit. Vor allem im Süden Europas sieht es nicht gut aus.

Die Arbeitslosigkeit in der Eurozone bleibt auf hohem Niveau. In den 17 Euroländern waren im September wie schon im Vormonat 12,2 Prozent der Menschen ohne Job. Das teilte die europäische Statistikbehörde Eurostat in Luxemburg mit.

Insgesamt waren in der Eurozone 19,447 Millionen Männer und Frauen ohne Arbeit. In allen 28 EU-Staaten waren 26,872 Millionen arbeitslos, das entspricht 11 Prozent. Während Deutschland zu einem der Länder mit der niedrigsten Quote gehört, meldeten Griechenland (jüngste Zahlen vom Juli) und Spanien erneut einen Arbeitslosenanteil von mehr als 25 Prozent.

Italiens Arbeitslosigkeit klettert auf Rekordwert

Die schwache Konjunktur in Italien sorgt für einen weiteren Rekord bei der Arbeitslosigkeit. Im September stieg die um jahreszeitliche Schwankungen bereinigte Quote auf 12,5 von 12,4 Prozent im Vormonat, wie das nationale Statistikamt mitteilte.

Dies ist der höchste Stand seit Beginn der Datenerhebung 1977. Auch die Jugendarbeitslosigkeit erreichte mit 40,4 Prozent eine Rekordmarke. Die gesamte Beschäftigungsrate fiel hingegen auf 55,4 von 55,6 Prozent. Als Bremse für eine bessere Entwicklung am Arbeitsmarkt in Italien gilt die geringe Teilnahme von Frauen, Jugendlichen und Älteren.

SDA/kle

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