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Sondergericht für Kosovos Herrscher gescheitert

Das Parlament in Pristina lehnt die Gründung eines Gerichts ab, das mutmassliche Kriegsverbrechen ahnden könnte. Es ist ein weiterer Schlag ins Gesicht der Opfer.

Der kosovarische Premier Hashim Thaci wirft seine Stimme ein. (8. Juni 2014)
Der kosovarische Premier Hashim Thaci wirft seine Stimme ein. (8. Juni 2014)
Visar Kryeziu, Keystone

Es geschah in einem Zelt. Vor ziemlich genau 16 Jahren unterzeichneten serbische Offiziere im mazedonischen Kumanovo die Kapitulation vor Nato-Generälen. Die Militärallianz hatte damals fast drei Monate lang die Belgrader Streitkräfte bombardiert, um einen drohenden Völkermord an den Albanern in Kosovo zu verhindern. Für die Gräueltaten sind hochrangige serbische Politiker und Offiziere vom UNO-Kriegsverbrechertribunal für das ehemalige Jugoslawien in Den Haag verurteilt worden.

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