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«Spanien will das griechische Abenteuer nicht wiederholen»

Res Strehle, Chefredaktor des «Tages-Anzeigers», besucht Spanien seit über 30 Jahren. So schätzt er die Situation nach den Wahlen ein.

Der spanische Premierminister Mariano Rajoy mit seiner Frau Elvira Fernanandez. Die absolute Mehrheit im Parlament hat er verloren, feiern lässt er sich trotzdem.
Der spanische Premierminister Mariano Rajoy mit seiner Frau Elvira Fernanandez. Die absolute Mehrheit im Parlament hat er verloren, feiern lässt er sich trotzdem.
Chema Moya, Keystone
Der Chef der liberalen Partei Ciudadanos bei der Stimmabgabe. Albert Rivera kann sich freuen, denn seine Partei hat bei den Wahlen gut abgeschnitten.
Der Chef der liberalen Partei Ciudadanos bei der Stimmabgabe. Albert Rivera kann sich freuen, denn seine Partei hat bei den Wahlen gut abgeschnitten.
Alberto Estevez, Keystone
Spanien hatte die Wahl und entschied sich für einen Wechsel. Das Zwei-Parteien-System wurde gesprengt: Die linke Partei Podemos und die wirtschaftsfreundliche Partei Ciudadanos legten deutlich zu.
Spanien hatte die Wahl und entschied sich für einen Wechsel. Das Zwei-Parteien-System wurde gesprengt: Die linke Partei Podemos und die wirtschaftsfreundliche Partei Ciudadanos legten deutlich zu.
Mariscal, Keystone
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Bevor wir auf die Wahlen zu sprechen kommen, eine persönliche Frage: Spanien ist für Sie so etwas wie eine zweite Heimat. Wie ist diese Beziehung entstanden?

Ich verbringe seit über 30 Jahren mehrere Wochen pro Jahr in Spanien, habe also die Ära nach Franco mit dem politischen und kulturellen Aufbruch miterlebt. Spanien ist in dieser Zeit für mich zu einer zweiten Heimat geworden. Mehrere Verwandte leben hier, auch mein Sohn hat beide Nationalitäten und ist zweisprachig aufgewachsen.

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