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Spaniens stabile Partner im Süden

Spanien zählte 2012 an seinen Südküsten noch 3804 illegale Einwanderer – minus 90 Prozent in sechs Jahren. Und gilt deshalb als Erfolgsmodell. Zu Recht?

Minus 90 Prozent: Spanien hat an seinen Südküsten noch 3804 illegale Einwanderer.
Minus 90 Prozent: Spanien hat an seinen Südküsten noch 3804 illegale Einwanderer.
A. Carrasco Ragel, Keystone

Es ist noch nicht lange her, da gab es von den Küsten Andalusiens und von den Stränden der Kanarischen Inseln ähnliche Bilder, wie man sie von den Gestaden Lampedusas und Maltas kennt: von heillos überbelegten Schaluppen und Barken, von hoffnungsfrohen Flüchtlingen auf dem riskanten Weg ins gelobte Europa. 2006, als der Migrationsstrom am westlichsten Punkt des Mittelmeers am grössten war, registrierte das spanische Innenministerium 31 859 Ankünfte. Die meisten Einwanderer kamen aus Schwarzafrika – aus Mali, Senegal, Ghana. Und natürlich kamen viele auch aus dem Maghreb – aus Marokko, Algerien und Mauretanien.

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