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Türkei-Pakt macht Schleppern das Geschäft kaputt

Die EU ist mit dem Flüchtlingspakt zufrieden. Die Zahl der ankommenden Menschen ist seit Juni erheblich gesunken.

Brüssel zieht positive Bilanz: Syrische Flüchtlinge in einem Flüchtlingscamp in Islahiye im Südosten der Türkei. (Archiv)
Brüssel zieht positive Bilanz: Syrische Flüchtlinge in einem Flüchtlingscamp in Islahiye im Südosten der Türkei. (Archiv)
Jodi Hilton, Keystone

Der Flüchtlingspakt mit der Türkei ist nach Einschätzung der EU-Kommission trotz aller Probleme ein Erfolg. Die Zahl der aus der Türkei ankommenden Flüchtlinge und Migranten sei von mehr als 1700 pro Tag auf durchschnittlich 85 pro Tag zurückgegangen. Dies zeige ganz klar, dass man das Geschäftsmodell der Schlepper zerstören könne, teilte die Brüsseler Behörde heute in einem Statusbericht mit.

Der im März geschlossene Flüchtlingspakt sieht vor, dass die EU alle Flüchtlinge und Migranten, die illegal über die Türkei auf die griechischen Inseln kommen, zurückschicken kann. Für jeden Syrer, den die Türkei dabei zurücknimmt, kann sie allerdings einen anderen Syrer auf legalem Weg in die EU schicken.

Die EU hat sich bereit erklärt, über diesen sogenannten 1:1-Mechanismus bis zu 72'000 syrische Flüchtlinge aufzunehmen. Nach aktuellen Zahlen der EU-Kommission wurden im Zuge der Vereinbarungen bislang 578 Menschen wieder in die Türkei zurückgebracht

SDA/nag

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