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Ungarn hofft im Streit mit Armenien auf Schweizer Hilfe

Budapest hat einen Mörder aus Aserbeidschan freigelassen und damit Armenien brüskiert. Jetzt soll die Schweiz vermitteln.

Hat seinen armenischen Kameraden im Schlaf mit 16 Axthieben brutal erschlagen: Ramil Safarow in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku. (31. Juli 2012)
Hat seinen armenischen Kameraden im Schlaf mit 16 Axthieben brutal erschlagen: Ramil Safarow in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku. (31. Juli 2012)
Keystone

«Das ist nicht unser Konflikt», erklärte Ungarns Regierungschef Viktor Orban unlängst in einem Radiogespräch: «Wir sollten uns da raushalten.» Zu spät. Ungarn ist bereits mittendrin im kriegerischen Konflikt zwischen den beiden Kaukasusstaaten Aserbeidschan und ­Armenien. Und es sieht nicht so aus, als könnten sich die Ungarn schnell wieder aus dieser misslichen Lage befreien. Die armenische Regierung hat die diplomatischen Beziehungen abgebrochen, in vielen Ländern fanden Kundgebungen armenischer Exilgemeinden vor ungarischen Botschaften statt.

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