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«Unser Volk wird mit Nein stimmen»

Bald stimmt Griechenland ab – und das Resultat sei zu akzeptieren, wie auch immer es ausfalle, sagt Alexis Tsipras. Die Opposition ist empört und spricht von einem «Putsch im Parlament».

Interview in Athen: Alexis Tsipras (r.) verbindet seine politische Zukunft mit dem Referendum vom 5. Juli. (29. Juni 2015)
Interview in Athen: Alexis Tsipras (r.) verbindet seine politische Zukunft mit dem Referendum vom 5. Juli. (29. Juni 2015)
Keystone
Chinas Regierungschef Li Keqiang (l.) und EU-Ratspräsident Donald Tusk treffen sich in Brüssel. Die Chinesen drängen darauf, dass sich die EU und Griechenland im Zwist bald einigen. (29. Juni 2015)
Chinas Regierungschef Li Keqiang (l.) und EU-Ratspräsident Donald Tusk treffen sich in Brüssel. Die Chinesen drängen darauf, dass sich die EU und Griechenland im Zwist bald einigen. (29. Juni 2015)
John Thys, Keystone
Hat schon viele «Ideen» vorgelegt, die Vertreter der Geldgeber fordern aber einen konkreten Massnahmenplan: Finanzminister Giannis Varoufakis.
Hat schon viele «Ideen» vorgelegt, die Vertreter der Geldgeber fordern aber einen konkreten Massnahmenplan: Finanzminister Giannis Varoufakis.
Virginia Mayo, Keystone
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Nach der überraschenden Ankündigung von Premier Alexis Tsipras, Griechenland werde in einem Referendum über die Vorschläge der Kreditgeber zur Rettung des Landes vor der Staatspleite entscheiden, hat ein Teil des Volkes in der Nacht schon mit den Füssen abgestimmt. Vor vielen Bankautomaten bildeten sich bis zum frühen Morgen Schlangen. Am Morgen sind einige der Automaten schon leer. Das Konsilium der griechischen Notenbank wird am Sonntag zu einer Krisensitzung zusammentreten. Dabei dürfte es auch um die Frage gehen, ob die griechischen Banken am Montag noch öffnen können.

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