Warum jetzt viele Katzenbilder teilen

Schlimme Fotos von den Anschlägen in Spanien gehen um die Welt. Aber auch Bilder von herzigen Büsi.

Katzen als Antwort auf den Terror: Nach den Anschlägen in Spanien posten zahlreiche Menschen Jöö-Bilder.

Katzen als Antwort auf den Terror: Nach den Anschlägen in Spanien posten zahlreiche Menschen Jöö-Bilder.

(Bild: Sarah Crisp/Twitter)

13 Menschen wurden am Donnerstag beim Terroranschlag in Barcelona getötet, über 100 verletzt. Auf den ersten Blick mutet der neuste Twitter-Trend deshalb bizarr an: Unter den Hashtags #Ramblas oder #Barcelona tummeln sich zurzeit neben Bildern und News aus Spanien auch unzählige Katzenschnappschüsse und Katzenvideos.

Der Trend hat einen ernsten Hintergrund. Zum einen wollen die Nutzer damit dem Terror auf dem sozialen Netzwerk keinen Raum geben. Zum anderen sollen mutmassliche weitere Attentäter nicht über allfällige Polizeiaktionen informiert werden.

Die spanische Polizei hatte dazu aufgerufen, «aus Respekt vor den Opfern und deren Familien» keine Fotos von Verletzten auf den Ramblas zu teilen. Später mahnten sie zudem, keine Bilder, die die Ermittlungen im Zusammenhang mit dem zweiten Anschlag in Cambrils behindern könnten, zu verbreiten.

Das Phänomen, mit Katzen gegen den Terror vorzugehen, ist indes nicht neu. Schon 2015 hatte die belgische Polizei nach dem Anti-Terror-Einsatz um Zurückhaltung in den sozialen Netzwerken gebeten. Danach wurde Twitter unter dem Hashtag #BrusselsLockdown mit Katzeninhalten regelrecht überflutet.

kf

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