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Was Jeremy nicht bedachte

Der neue Labour-Party-Vorsitzende Jeremy Corbyn hält sich nicht an die gängige Kleiderordnung. Das hat ihm zornige Reaktionen eingetragen.

Jeremy Corbyn – hier im Freizeitlook – mag legere Kleidung, die angenehm zu tragen ist. Aktuelle Moden interessieren ihn ebenso wenig wie gängige Kleiderordnungen für Politiker.
Jeremy Corbyn – hier im Freizeitlook – mag legere Kleidung, die angenehm zu tragen ist. Aktuelle Moden interessieren ihn ebenso wenig wie gängige Kleiderordnungen für Politiker.
Reuters
Der 66-Jährige, der im Norden Londons lebt, pflegt auch einen eigenen Lebensstil. Er war schon immer gerne mit dem Velo unterwegs. Daran will er als neuer Labour-Chef nichts ändern.
Der 66-Jährige, der im Norden Londons lebt, pflegt auch einen eigenen Lebensstil. Er war schon immer gerne mit dem Velo unterwegs. Daran will er als neuer Labour-Chef nichts ändern.
Reuters
Fürs britische Parlament springt er gelegentlich über seinen eigenen Schatten und erscheint mit Anzug und Krawatte. Für seine Verhältnisse ist Corbyn auf diesem Bild top gekleidet.
Fürs britische Parlament springt er gelegentlich über seinen eigenen Schatten und erscheint mit Anzug und Krawatte. Für seine Verhältnisse ist Corbyn auf diesem Bild top gekleidet.
Reuters
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Manchmal muss Jeremy Corbyn sich wünschen, in seinem Schrebergarten, bei Bohnen und Kartoffeln, geblieben zu sein. Was sich der frisch gebackene Vorsitzende der britischen Labour Party mit seinem neuen Job eingebrockt hat, ist für ihn offenbar die reinste Tortur.

Nachdem er 66 Jahre lang mit offenem Hemdkragen lebte, verlangt man ihm nun das Tragen einer Krawatte ab. Und nicht nur das. Als Führer der Opposition Ihrer Majestät im Lande sieht sich der Veteran der aufmüpfigen Hinterbänkler unter Druck, seine ganze Garderobe zu überdenken.

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