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Wer Hass sät, erntet Gewalt

Deutschland-Korrespondent Stefan Uhlmann zu den fremdenfeindlichen Vorfällen in Sachsen.

Es gibt so viel Gutes über Sachsen zu berichten. Das barocke Dresden ist weltberühmt, ebenso Meissener Porzellan oder das Elbsandsteingebirge. Als gemütlich und liebenswürdig gelten die Menschen. Doch in der Flüchtlingskrise zeigt das südostdeutsche Bundesland seine hässliche Seite. Fremdenfeinde haben dem Ruf des Landes schweren Schaden zugefügt.

Seit über einem Jahr zieht die islamfeindliche Pegida-Bewegung durch Dresden, und ihre Töne gegen Flüchtlinge werden immer schriller. Auch anderswo werden Asylbewerberheime angegriffen, aber nirgendwo sind die Attacken so zahlreich wie in Sachsen. In Bautzen klatschte der Mob am Sonntag Beifall, als eine geplante Flüchtlingsunterkunft brannte.

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