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«Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien»

Der Anschlag in Berlin mit 9 Toten und dutzenden Verletzten macht betroffen. Auch Johann Schneider-Ammann äussert sich zum tragischen Vorfall.

Später richtete sich der Verdacht dann gegen den Tunesier Anis Amri, von dem mittlerweile ein IS-Video aufgetaucht ist: Italienische Forensiker untersuchen den Ort in Mailand, wo Amri erschossen wurde.
Später richtete sich der Verdacht dann gegen den Tunesier Anis Amri, von dem mittlerweile ein IS-Video aufgetaucht ist: Italienische Forensiker untersuchen den Ort in Mailand, wo Amri erschossen wurde.
Daniele Bennati, Keystone
Amri war in der Nacht von einer Polizeistreife angehalten worden und hatte sich eine Schiesserei mit den Beamten geliefert.
Amri war in der Nacht von einer Polizeistreife angehalten worden und hatte sich eine Schiesserei mit den Beamten geliefert.
Daniele Bennati, Keystone
Polizisten vor dem Truck mit polnischem Kennzeichen.
Polizisten vor dem Truck mit polnischem Kennzeichen.
Sean Gallup/Getty Images
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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist wegen des möglichen Anschlags auf einem Weihnachtsmarkt in Berlin in Kontakt mit Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller (SPD). Das teilte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montagabend über den Internetdienst Twitter mit. «Wir trauern um die Toten und hoffen, dass den vielen Verletzten geholfen werden kann», schrieb Seibert weiter. Er sprach von «entsetzlichen Nachrichten».

Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck äusserte sich am Abend «bestürzt» über den Vorfall. «Das ist ein schlimmer Abend für Berlin und unser Land», erklärte er und dankte den Helfern und Sicherheitskräften für ihren Einsatz.

«Meine Gedanken sind jetzt bei den Angehörigen der Opfer und den Verletzen des schrecklichen Vorfalls», erklärte auch Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) in Berlin. Er bot dem Land Berlin Unterstützung durch die Bundespolizei an. Auch Bundesrat Johann Schneider-Ammann teilte auf Twitter seine Betroffenheit mit. «Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien», schrieb der Bundespräsident.

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker erklärte, er und die gesamte Kommission seien «erschüttert». Die getöteten und verletzten Menschen auf dem Breitscheidplatz hätten sich dort befunden, «um die Vorweihnachtszeit zu feiern, die viele mit Besinnlichkeit und Frieden verbinden».

USA steht «an der Seite Berlins»

Auch die USA haben den möglichen Anschlag scharf verurteilt. Die Vereinigten Staaten kondolierten der Bundesregierung und dem deutschen Volk. Die Gedanken und Gebete der Amerikaner seien bei den Angehörigen der Opfer.

Ned Price, Sprecher des Nationalen Sicherheitsrats im Weissen Haus, erklärte, US-Regierungsvertreter seien in Kontakt mit ihren deutschen Kollegen und zur Mithilfe bei den Ermittlungen bereit. Die USA stünden an der Seite Berlins im Kampf gegen jene, «die unseren Lebensstil angreifen und unsere Gesellschaften bedrohen.»

Solidarität erfährt Berlin auch aus Frankreich. In einer Mitteilung des Élysée-Palasts äusserte die Regierung Entsetzen. Der französische Präsident François Hollande erklärte darin, die Franzosen würden die Trauer der Deutschen teilen.

Die Szene auf dem Berliner Weihnachtsmarkt von oben:

SDA/hvw

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