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Berlin wird künftig links regiert

Die Grosse Koalition im Land Berlin wird abgewählt. Die SPD bleibt aber stärkste Partei. Die AfD erreicht auf Anhieb ein gutes Resultat.

Konsequenzen nach dem Wahldebakel: Frank Henkel will nicht wieder als Berliner CDU-Chef kandidieren. (18. September 2016)
Konsequenzen nach dem Wahldebakel: Frank Henkel will nicht wieder als Berliner CDU-Chef kandidieren. (18. September 2016)
Johan MacDougall, AFP
Seine Partei bleibt stärkste Kraft: Der regierende Bürgermeister Michael Müller von der SPD mit Gattin Claudia Müller. (18. September 2016)
Seine Partei bleibt stärkste Kraft: Der regierende Bürgermeister Michael Müller von der SPD mit Gattin Claudia Müller. (18. September 2016)
Odd Andersen, AFP
Die Wahlbeteiligung war gross: Berliner Bürger stehen an, um ihre Stimme abzugeben. (18. September 2016)
Die Wahlbeteiligung war gross: Berliner Bürger stehen an, um ihre Stimme abzugeben. (18. September 2016)
Sean Gallup/Getty Images
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So trostlos können Siege aussehen: Noch nie seit dem Zweiten Weltkrieg hat eine Partei in Deutschland Landtagswahlen mit einem derart schwachen Ergebnis gewonnen wie nun die Sozialdemokraten im Land Berlin. Mit kaum 22 Prozent blieben sie fünf Prozentpunkte unter dem historischen Tiefstwert, den ihre Genossen in Schleswig-Holstein einst verbucht hatten. Das war 1950. «Aber wir sind stärkste Kraft geblieben», hob der alte und neue Regierende Bürgermeister Michael Müller tapfer das Positive hervor. «Und wir haben das klare Mandat, eine Regierung zu bilden.»

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