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Zwei Flüchtlinge sterben in Versteck auf Güterzug in Österreich

Die Gruppe wollte wohl von Italien aus über Österreich nach Deutschland gelangen. Für zwei von ihnen endet der Versuch aus noch ungeklärten Gründen tödlich.

Beim Entladen wurden laut Polizei zwei Männer und eine Frau überrollt: Einsatzkräfte an der Unfallstelle. (3. Dezember 2016)
Beim Entladen wurden laut Polizei zwei Männer und eine Frau überrollt: Einsatzkräfte an der Unfallstelle. (3. Dezember 2016)
Zoom Tirol/APA, Keystone
«Die Lastwagen starten alle gemeinsam ihre Motoren und fahren erst zehn Minuten später los. Da muss man normalerweise aufwachen», sagte ein Polizeisprecher: Ein Foto der Unfallstelle.
«Die Lastwagen starten alle gemeinsam ihre Motoren und fahren erst zehn Minuten später los. Da muss man normalerweise aufwachen», sagte ein Polizeisprecher: Ein Foto der Unfallstelle.
Zoom Tirol/APA, Keystone
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Zwei Flüchtlinge sind in Österreich in ihrem Versteck auf einem Güterzug ums Leben gekommen. Wie die Polizei am Samstag berichtete, wurden ein Mann und eine Frau im Bahnhof Wörgl überrollt, als die auf dem Güterzug transportierten Lastwagen losfuhren.

Ein weiterer Mann wurde dabei schwer verletzt. Nach einer ersten Einschätzung der Polizei in Tirol dürften die beiden Todesopfer schon vorher erfroren sein. «Die Lastwagen starten alle gemeinsam ihre Motoren und fahren erst zehn Minuten später los. Da muss man normalerweise aufwachen», sagte ein Polizeisprecher.

Eisige Kälte in der Nacht

Die genaue Todesursache soll eine Obduktion klären. Herkunft und Alter der Flüchtlinge, die wahrscheinlich auf dem Weg nach Deutschland waren, sind noch unbekannt.

Der Zug der sogenannten Rollenden Landstrasse war im italienischen Verona gestartet und über den fast 1400 Meter hohen Brenner nach Österreich gefahren. Dort war es in der Nacht zum Samstag eisig kalt.

SDA/mch

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