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40 Tote durch Selbstmordanschlag bei einer Hochzeit in Afghanistan

Bei einer Hochzeit im Süden des Landes sind durch eine Detonation mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen. Beschuldigt werden die Taliban.

(Quelle: Reuters)

Die Explosion bei einer Hochzeit in der südafghanischen Provinz Kandahar, bei der 40 Menschen starben, wurde nach Angaben der afghanischen Regierung durch ein Selbstmordattentat ausgelöst. Ersten Informationen zufolge zündete der Attentäter inmitten der Festgäste in dem Dorf Nagan seinen Sprengsatz, wie das Innenministerium am Donnerstag in Kabul mitteilte.

Die Nato-Truppe Isaf macht die radikalislamischen Taliban verantwortlich. Bei dem Attentat wurden auch Kinder getötet; mehr als 70 Menschen wurden verletzt. Die Nato bezeichnete die «unbarmherzige Gewalt» während eines derartigen Festes als «widerliche Taktik», um die Bevölkerung einzuschüchtern. Sie zeige, dass die Taliban «keinen Respekt vor Menschenleben haben», erklärte das Militärbündnis. Der Anschlag ereignete sich in dem für Männer reservierten Bereich der Hochzeitsfeier. Viele der Opfer waren deshalb Männer, wie ein AFP-Journalist aus dem Krankenhaus berichtete.

Die Provinz Kandahar und vor allem ihre gleichnamige Hauptstadt sind Hochburgen der Taliban. Dort kommt es immer wieder zu blutigen Anschlägen. Diese Attentate richten sich allerdings zumeist gegen die internationalen Truppen oder afghanische Sicherheitskräfte.

AFP/raa

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