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6000 Dollar für die Hinterbliebenen

Rund fünf Monate nach dem tödlichen US-Luftangriff auf die Klinik von Ärzte ohne Grenzen in Kundus gibt es Streit um die Entschädigung. Die Hilfsorganisation kritisiert die USA.

Die USA räumten den Angriff als Fehler ein: US-General John Campbell bei einer Medienkonferenz. (6. Oktober 2015)
Die USA räumten den Angriff als Fehler ein: US-General John Campbell bei einer Medienkonferenz. (6. Oktober 2015)
Jim Watson, AFP
Das reparierte Tor der Ärzte-ohne-Grenzen-Klinik in Kunduz, bevor sich die USA Zutritt zum Gelände verschafften. (15. Oktober 2015)
Das reparierte Tor der Ärzte-ohne-Grenzen-Klinik in Kunduz, bevor sich die USA Zutritt zum Gelände verschafften. (15. Oktober 2015)
Najim Rahim, Keystone
Das Bombardement ereignete sich in der Nacht gegen 02.10 Uhr.
Das Bombardement ereignete sich in der Nacht gegen 02.10 Uhr.
MSF, AFP
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Das US-Militär zahlt Hunderttausende Dollar an die Opfer des Luftangriffs auf das Krankenhaus von Ärzte ohne Grenzen im afghanischen Kundus. Doch die Hilfsorganisation kritisiert die Entschädigung: Das «Entschuldigungsgeld» könne den Verlust von Menschenleben nicht aufwiegen.

Bei dem Luftschlag eines Kampfflugzeugs vom Typ AC-130 wurden am 3. Oktober 42 afghanische Staatsbürger getötet. Es wird erwartet, dass die USA neben den Entschädigungen für Hinterbliebene und Verletzte auch Zahlungen an alle 460 Beschäftigten leisten werden, die sich zum Zeitpunkt des Angriffs in der Klinik aufhielten.

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