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«Algerien war es egal, wenn ein paar Europäer ums Leben kommen»

Es ist ein Desaster für die algerische Armee: Ihre Geisel-Befreiungsaktion endete in einem Blutbad. Zahlreiche Ausländer wurden getötet. Nahostexperte Arnold Hottinger erklärt, wie es dazu kommen konnte.

Für den Ernstfall trainiert: Mitglied der berüchtigten algerischen Spezialeinheit Kouksoul. (Archivbild)
Für den Ernstfall trainiert: Mitglied der berüchtigten algerischen Spezialeinheit Kouksoul. (Archivbild)
Reuters
Die Einheiten werden wahrscheinlich auch beim Geiseldrama im Osten Algeriens zugegen sein.
Die Einheiten werden wahrscheinlich auch beim Geiseldrama im Osten Algeriens zugegen sein.
Reuters
Auch Helikopter des Typs Mi-8 stehen zum Einsatz bereit – können aber vom Boden aus beschossen werden.
Auch Helikopter des Typs Mi-8 stehen zum Einsatz bereit – können aber vom Boden aus beschossen werden.
AFP
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Bei dem algerischen Befreiungsversuch gestern Abend starben zahlreiche Geiseln. Wie viele genau, ist nach wie vor unklar. Wie konnte es zu diesem Blutbad kommen?

Es war von Anfang an klar, dass die Algerier auf ein hartes Vorgehen setzen. Verhandlungen führen stets zu Kompromissen, und Kompromisse bedeuten in der Regel Vorteile für die Geiselnehmer. Das wollten die Algerier um jeden Preis verhindern. Da war es ihnen auch egal, wenn bei der Aktion ein paar Japaner und Europäer ums Leben kommen.

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