Zum Hauptinhalt springen

Angriff auf jordanischen König

Der Konvoi des jordanischen Königs Abdullah II. ist angegriffen worden. Der Monarch blieb aber offenbar unverletzt.

Bild vom vergangenen Samstag: König Abdullah II. winkt von einem Wagen aus der Menge in der jordanischen Hauptstadt Amman zu.
Bild vom vergangenen Samstag: König Abdullah II. winkt von einem Wagen aus der Menge in der jordanischen Hauptstadt Amman zu.
Keystone

Der jordanische König Abdullah II. hat einen Angriff auf seinen Konvoi am Montag unverletzt überstanden. Mehrere junge Angreifer bewarfen die Fahrzeuge in der südjordanischen Stadt Tafila, 200 Kilometer südlich der Hauptstadt Amman, mit Steinen und leeren Flaschen, wie aus Sicherheitskreisen verlautete. Der König hielt sich zur Besichtigung von Infrastruktur-Projekten in Tafila auf.

Am Sonntag hatte sich Abdullah Forderungen nach Reformen gebeugt und angekündigt, dass das Kabinett künftig gewählt werden soll. In einer Rede versprach er auch weitere Verfassungsänderungen. Details nannte er aber nicht. Zuvor hatten sich Jordanier für eine Einschränkung der Macht des Königs ausgesprochen. Der jordanische Monarch hat unter anderem das Recht, den Ministerpräsidenten und das Kabinett zu bestimmen.

Demonstranten fordern Wahlen

In Jordanien kommt es seit sechs Monaten zu Demonstrationen, bei denen mehr Demokratie gefordert wird. Unter anderem fordern Demonstranten neue Parlamentswahlen, weil bei der Wahl im November ihrer Ansicht nach Betrug vorlag.

Abdullah versprach zwar weitere Reformen, warnte aber, plötzliche Veränderungen könnten «Chaos und Unruhen» wie in anderen arabischen Ländern zur Folge haben.

(dapd)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch