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Angst vor neuem Bürgerkrieg im Südsudan

Die blutigen Unruhen im jüngsten Staat der Welt sollen etwa 500 Tote gefordert haben. Präsident Salva Kiir hat Spitzenpolitiker festnehmen lassen, die angeblich Putschisten sind.

Johannes Dieterich, Johannesburg
Zwischen den Südsudanesischen Präsidenten Salva Kiir und seinen Nachbarländern kam es zum Schulterschluss: Hailemariam Desalegn (links, Äthiopien) und Uhuru Kenyatta (Kenya, rechts). (26. Dezember 2013)
Zwischen den Südsudanesischen Präsidenten Salva Kiir und seinen Nachbarländern kam es zum Schulterschluss: Hailemariam Desalegn (links, Äthiopien) und Uhuru Kenyatta (Kenya, rechts). (26. Dezember 2013)
AFP
Blauhelm-Soldaten der Uno-Mission für den Sudan (Unamis) bewachen Flüchtlinge ausserhalb der südsudanesischen Hauptstadt Juba. (23. Dezember 2013)
Blauhelm-Soldaten der Uno-Mission für den Sudan (Unamis) bewachen Flüchtlinge ausserhalb der südsudanesischen Hauptstadt Juba. (23. Dezember 2013)
James Akena, Reuters
Ethnischer Konflikt und Machtkampf zweier Männer: Der Präsident des Südsudan, Salva Kiir (Mitte in weiss und schwarzem Hut) mit dem damaligen Vizepräsidenten Riek Machar in Bentiu. (8. April 2010)
Ethnischer Konflikt und Machtkampf zweier Männer: Der Präsident des Südsudan, Salva Kiir (Mitte in weiss und schwarzem Hut) mit dem damaligen Vizepräsidenten Riek Machar in Bentiu. (8. April 2010)
Goran Tomasevic, Reuters
Kampf um knappe Ressourcen: Ein bewaffneter Mann der Nuer läuft über ein Feld. (18. Dezember 2013)
Kampf um knappe Ressourcen: Ein bewaffneter Mann der Nuer läuft über ein Feld. (18. Dezember 2013)
Reuters
Waffen verschärfen uralte ethnische Spannungen: Ein Mann der Dinka steht mit einer AK 47 vor seiner Rinderherde. (23. Dezember 2013)
Waffen verschärfen uralte ethnische Spannungen: Ein Mann der Dinka steht mit einer AK 47 vor seiner Rinderherde. (23. Dezember 2013)
Reuters
Auf der Suche nach einem sicheren Zuhause: Ein Mann und sein Sohnin einem Flüchtlingslager. (23. Dezember 2013)
Auf der Suche nach einem sicheren Zuhause: Ein Mann und sein Sohnin einem Flüchtlingslager. (23. Dezember 2013)
AFP
Zehntausende auf der Flucht: Eine Frau in einem Auffanglager der UNO raucht eine Pfeife. (23. Dezember 2013)
Zehntausende auf der Flucht: Eine Frau in einem Auffanglager der UNO raucht eine Pfeife. (23. Dezember 2013)
Reuters
Behauptet, die Lage unter Kontrolle zu haben: Salva Kiir, umstrittener Chef der südsudanesischen Regierung, bei einer Ansprache im Fernsehen.
Behauptet, die Lage unter Kontrolle zu haben: Salva Kiir, umstrittener Chef der südsudanesischen Regierung, bei einer Ansprache im Fernsehen.
AFP
Soll angeblich der Kopf der Putschisten sein: Der ehemalige Vizepräsident Riek Machar.
Soll angeblich der Kopf der Putschisten sein: Der ehemalige Vizepräsident Riek Machar.
Keystone
Hunderte Verletzte: Mitarbeiter der UNO kümmern sich um Neuankömmlinge im Camp in Juba. (18. Dezember 2013)
Hunderte Verletzte: Mitarbeiter der UNO kümmern sich um Neuankömmlinge im Camp in Juba. (18. Dezember 2013)
Keystone
Die Kämpfe brachen entlang ethnischer Linien aus: UNO-Soldaten beschützen Flüchtlinge in Juba. (18. Dezember 2013)
Die Kämpfe brachen entlang ethnischer Linien aus: UNO-Soldaten beschützen Flüchtlinge in Juba. (18. Dezember 2013)
Keystone
Riesige Flüchtlingsströme: Menschen stehen vor dem UNO-Camp Schlange. (17. Dezember 2013)
Riesige Flüchtlingsströme: Menschen stehen vor dem UNO-Camp Schlange. (17. Dezember 2013)
Keystone
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Im Zusammenhang mit einem angeblichen Putschversuch im Südsudan sind zu Beginn der Woche wesentlich mehr Menschen ums Leben gekommen als ursprünglich angenommen – womöglich sogar bis zu 500 Personen, offenbar fast ausschliesslich Soldaten. Diese Zahl soll der Chef der UNO-Friedenstruppen, Herve Ladsous, am Dienstag in einer nicht öffentlichen Sitzung des Sicherheitsrat in New York genannt haben, in deren Verlauf er den Rat von der angespannten Lage in dem vor zweieinhalb Jahren unabhängig gewordenen jüngsten Staat der Welt unterrichtete.

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