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Armee befreit 338 Boko-Haram-Geiseln

Im Nordosten des Landes hat die nigerianische Armee offenbar mehr als 300 Menschen gerettet. Darunter seien vor allem Frauen und Kinder.

Nigerianische Soldaten bei einer Operation gegen ein Lager von Boko Haram, hier am 30. Juli 2015.
Nigerianische Soldaten bei einer Operation gegen ein Lager von Boko Haram, hier am 30. Juli 2015.
str, Keystone

In Nigeria hat die Armee nach eigenen Angaben 338 Menschen aus der Gewalt der Islamistengruppe Boko Haram befreit. Es seien vor allem Frauen und Kinder gerettet worden, teilte die Armee heute mit.

Die Militäroperation am Dienstag fand demnach im Sambisa-Wald im Nordosten des Landes statt, der als eine Hochburg der Extremistengruppe gilt. «Die Einheit (der Armee) hat 338 Menschen gerettet, die von den Terroristen in Gefangenschaft gehalten wurden», teilte die Armee mit.

Es seien 192 Kinder und 138 Frauen unter den Befreiten. Zuletzt hatte die Armee Ende September gemeldet, dass sie 241 Mädchen und Frauen aus der Gewalt von Boko Haram befreit habe. Die Islamisten hatten seit Anfang 2014 hunderte Frauen und Mädchen verschleppt, darunter auch mehr als 270 Schülerinnen einer Schule in Chibok im Nordosten Nigerias.

14 Tote bei Boko-Haram-Angriff in Niger

Bei einem mutmasslichen Angriff der Islamistengruppe Boko Haram sind im westafrikanischen Niger Sicherheitskreisen zufolge mindestens 14 Menschen getötet worden. Die Extremisten hätten in der Nacht das Dorf Ala in der Region Diffa geplündert und Häuser in Brand gesetzt, sagten Behördenvertreter am Mittwoch.

Die Armee habe die Verfolgung der Angreifer aufgenommen. Boko-Haram-Kämpfer haben in diesem Jahr bereits mehrfach Diffa angegriffen. Die Region liegt an der Grenze zu Nigeria, wo die Islamisten ihre Hochburg haben.

Boko Haram kämpft seit sechs Jahren für die Errichtung eines islamischen Gottesstaats im mehrheitlich muslimischen Nordosten Nigerias. Mindestens 17'000 Menschen wurden in dem Konflikt bisher getötet, 2,5 Millionen Menschen wurden durch die Gewalt in die Flucht getrieben.

AFP

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