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Boko Haram lässt verschleppte Mädchen frei

In Nigeria hatte die Terrorgruppe im Februar ein Internat überfallen. Nun sind viele der entführten Schülerinnen zurückgekehrt.

Bei einem Angriff auf ein Internat im Februar 2018 hatte Boko Haram Hunderte von Mädchen entführt. Inzwischen wurden die meisten von ihnen wieder freigelassen.
Bei einem Angriff auf ein Internat im Februar 2018 hatte Boko Haram Hunderte von Mädchen entführt. Inzwischen wurden die meisten von ihnen wieder freigelassen.
Aminu Abubakar, AFP
Die Angriffe von Boko Haram finden kein Ende: Rettungskräfte bringen einen toten Körper weg, nach einem Selbstmordattentat eines Extremisten in Maiduguri, Nigeria. Einen Tag später wurde ein Geologen-Team von der Terrormiliz attackiert. (24. Juli 2017)
Die Angriffe von Boko Haram finden kein Ende: Rettungskräfte bringen einen toten Körper weg, nach einem Selbstmordattentat eines Extremisten in Maiduguri, Nigeria. Einen Tag später wurde ein Geologen-Team von der Terrormiliz attackiert. (24. Juli 2017)
AP Photo/Makama Sule, Keystone
Bombenanschläge der extremen Islamisten sind keine Seltenheit. (31. Juli 2015)
Bombenanschläge der extremen Islamisten sind keine Seltenheit. (31. Juli 2015)
Jossy Ola, Keystone
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In Nigeria hat die Islamistengruppe Boko Haram etwa hundert von ihr entführte Schülerinnen nach Angaben von Eltern freigelassen. Die Mädchen seien am Mittwoch von den Extremisten nach Dapchi zurückgebracht worden, sagten zwei Eltern der Nachrichtenagentur AFP.

Die Mädchen seien in neun Fahrzeugen in die Ortschaft im Nordosten des Landes gebracht und vor ihrer Schule abgesetzt worden.

Internat überfallen

Kämpfer der Boko Haram hatten am 19. Februar ein Internat in Dapchi im Bundesstaat Yobe überfallen. Hunderten der Mädchen gelang die Flucht, doch von 110 Schülerinnen fehlte jede Spur.

Der Vorfall erinnerte an die Entführung von mehr als 200 Mädchen aus einer Schule in der Stadt Chibok durch Boko Haram. Der Fall aus dem Jahr 2014 sorgte weltweit für Entsetzen und Empörung. Seitdem konnten viele der Mädchen fliehen oder wurden gegen Lösegeld und im Austausch gegen inhaftierte Boko-Haram-Mitglieder freigelassen.

SDA/chi

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