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Das Billig-Öl der Jihadisten landet auf dem Schwarzmarkt

Kein Knowhow, keine Verkaufskanäle: Was machen die IS-Kämpfer mit den 150'000 Barrel Öl, die täglich auf den von ihnen kontrollierten Anlagen gefördert werden?

Die Regierung könnte nun bald den Marschbefehl erteilen: Türkische Soldaten an der Grenze zu Syrien bei Suruc beobachten Kämpfe zwischen kurdischen Einheiten und Kämpfern des IS westlich von Kobane (Ain al-Arab). (2. Oktober 2014)
Die Regierung könnte nun bald den Marschbefehl erteilen: Türkische Soldaten an der Grenze zu Syrien bei Suruc beobachten Kämpfe zwischen kurdischen Einheiten und Kämpfern des IS westlich von Kobane (Ain al-Arab). (2. Oktober 2014)
Bulent Kilic, AFP
Könnten bald selber ins Geschehen eingreifen: Türkische Soldaten an der Grenze zu Syrien bei Suruc beobachten Kämpfe zwischen kurdischen Einheiten und Kämpfern des IS westlich von Kobane. (30. September 2014)
Könnten bald selber ins Geschehen eingreifen: Türkische Soldaten an der Grenze zu Syrien bei Suruc beobachten Kämpfe zwischen kurdischen Einheiten und Kämpfern des IS westlich von Kobane. (30. September 2014)
Burhan Ozbilici, Keystone
Führt IS an: Abu Bakr al-Baghdadi.
Führt IS an: Abu Bakr al-Baghdadi.
Reuters
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Die Jihadisten des Islamischen Staates (IS) haben eine üppig gefüllte Kriegskasse. Gemäss offiziellen irakischen Angaben verfügen sie über rund zwei Milliarden Dollar, um ihre Kalifatspläne zu finanzieren. Das Geld stammt nach Ansicht vieler Experten von Golfstaaten wie Saudiarabien, aus Plünderungen von Banken (allein im irakischen Mosul erbeuteten sie rund 500 Millionen Dollar), aus dem Handel mit antiker Kunst, aus Schutzgelderpressungen sowie Grenzzöllen und nicht zuletzt aus dem Verkauf von Erdöl. Das Öl ist eine immer wichtigere Einnahmequelle von IS.

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