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«Der grösste Feind al-Qaidas ist die Globalisierung»

Fazul Abdullah Muhammed ist der dritte Al-Qaida-Drahtzieher, der innerhalb kurzer Zeit getötet wurde. Nahost-Korrespondent Ulrich Tilgner über die Perspektiven der Terrororganisation nach Bin Laden.

Fast zeitgleich explodieren zwei Bomben in den US-Botschaften in Tansania und Kenia. Im Bild: FBI-Agent spricht mit einem US-Soldaten vor der zerstörten Botschaft in Tansania. (15. August 1998)
Fast zeitgleich explodieren zwei Bomben in den US-Botschaften in Tansania und Kenia. Im Bild: FBI-Agent spricht mit einem US-Soldaten vor der zerstörten Botschaft in Tansania. (15. August 1998)
Keystone
Bei den Anschlägen sterben mehr als 200 Personen. Im Bild: Rettungsarbeiter helfen Überlebenden der Explosion in Nairobi, Kenia.
Bei den Anschlägen sterben mehr als 200 Personen. Im Bild: Rettungsarbeiter helfen Überlebenden der Explosion in Nairobi, Kenia.
AFP
Ein Polizist vertreibt die Fotografen in der zerbombten Lobby des Hotels Grand Hyatt in Amman. (10. November 2005)
Ein Polizist vertreibt die Fotografen in der zerbombten Lobby des Hotels Grand Hyatt in Amman. (10. November 2005)
Keystone
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Fazul Abdullah Muhammed ist bereits das dritte hochrangige Al-Qaida-Mitglied, das innerhalb von kurzer Zeit getötet wurde (siehe Box). Weshalb diese Häufung? Es kann darauf spekuliert werden, dass mehr über die Al-Qaida-Führung bekannt ist, als bisher angenommen. Die USA sind durch die Tötung von Bin Laden möglicherweise zu weiterführenden Erkenntnissen gelangt, was die Aufenthaltsorte anderer wichtiger Drahtzieher betrifft. Der Kampf gegen al-Qaida ist ein verdeckter Krieg. Würden die US-Regierung zu viele Informationen preisgeben, wären die Terrororganisationen vorgewarnt.

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