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«Der Kongo ist gefangen in seiner Geschichte»

Alan Doss, bis 2010 Leiter der UNO-Mission im Kongo, befürchtet nach der Eroberung Gomas Racheakte an den Tutsi im Hinterland.

Sagen Rückzug zu: Rebellen auf einem Lastwagen im Kongo. (24. November 2012)
Sagen Rückzug zu: Rebellen auf einem Lastwagen im Kongo. (24. November 2012)
AFP
Truppe von zweifelhaftem Ruf: Kongolesische Regierungssoldaten verlassen ihr Hauptquartier 45 Kilometer von Goma entfernt. (25. November 2012)
Truppe von zweifelhaftem Ruf: Kongolesische Regierungssoldaten verlassen ihr Hauptquartier 45 Kilometer von Goma entfernt. (25. November 2012)
Keystone
Der UNO-Sicherheitsrat hat sich einstimmig für Sanktionen gegen die Anführer der Rebellen ausgesprochen: UNO-Soldaten im Kongo. (13. August 2012)
Der UNO-Sicherheitsrat hat sich einstimmig für Sanktionen gegen die Anführer der Rebellen ausgesprochen: UNO-Soldaten im Kongo. (13. August 2012)
AFP
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Die Tutsi-Rebellen, die sich derzeit M 23 nennen, haben Goma besetzt. Bereits 2004 hatten sie mit Bukavu eine Grossstadt erobert, und dann tagelang vergewaltigt und gemordet. Droht das auch Goma?

Die Gefahr unkontrollierter Gewalt besteht. Bukavu ist nur das bekannteste Beispiel. Seither gab es zahlreiche ähnliche Fälle. Die endemische Gewalt gegen Zivilisten ist der Kern des Problems, wobei vor allem die Frauen betroffen sind. Wie in jeder Rebellengruppe hat es auch bei M 23 Leute mit einer langen brutalen Vergangenheit. Und das muss die UNO inklusive Sicherheitsrat beunruhigen. Ohne Zweifel haben die Menschen in Goma Angst. Allerdings begehen nicht nur die bewaffneten Gruppen diese Verbrechen, sondern auch die kongolesischen Regierungstruppen.

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