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Der Segen des Erdöls ist Algeriens Fluch

Ist nach Tunis und Kairo bald Algier dran? Es gibt gute Gründe, die dafür sprechen – und vielleicht noch bessere dagegen.

Die Generäle hatten immer genügend Geld, um sich selber zu bereichern und sich den sozialen Frieden zu erkaufen: Aus Algeriens Boden werden jährlich Erdöl und Erdgas im Wert von Milliarden gewonnen.
Die Generäle hatten immer genügend Geld, um sich selber zu bereichern und sich den sozialen Frieden zu erkaufen: Aus Algeriens Boden werden jährlich Erdöl und Erdgas im Wert von Milliarden gewonnen.
Reuters

Angekündigt ist ein «Tag des Zorns» – ein friedlicher, aber revolutionärer Marsch durch das Zentrum von Algier. Am 12. Februar – vom Platz des 1. Mai zum Platz der Märtyrer. Es ist zu hoffen, dass der Zielort kein böses Omen ist. Die Veranstaltung für «Wandel und Demokratie» ist nämlich verboten, wie alle politischen Kundgebungen seit vielen Jahren verboten sind. Mobilisiert wird im Internet, vor allem auf Facebook, dem Motor moderner Bürgerrevolten. Die populärsten Profile im sozialen Netzwerk heissen «Barakat» (Es reicht!) oder «Bezzzef» (Gennnug!).

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