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Der touristische Frühling

Der Tourismus wurde in Nordafrika während des arabischen Frühlings 2011 praktisch lahmgelegt. Schweizer Reiseveranstalter bestätigen nun eine Erholung.

Frühlingsgefühle: Eine Touristin posiert mit der Sphynx bei den Pyramiden von Gizeh bei Kairo.
Frühlingsgefühle: Eine Touristin posiert mit der Sphynx bei den Pyramiden von Gizeh bei Kairo.
Reuters
Mehr Platz für Touristen in Ägypten: Japanische Touristinnen lassen sich vor den Pyramiden von Gizeh fotografieren.
Mehr Platz für Touristen in Ägypten: Japanische Touristinnen lassen sich vor den Pyramiden von Gizeh fotografieren.
AFP
Das war früher: Momentan haben Touristen in Ägypten mehr Platz als vor 2011.
Das war früher: Momentan haben Touristen in Ägypten mehr Platz als vor 2011.
Keystone
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Der Tourismus in Nordafrika litt, als die Unruhen 2011 in vollem Gange waren. Inzwischen hat sich die politische Lage stabilisiert, und der Tourismus erholt sich von den Einbrüchen. Der Ägypter Ahmed Amin, Managing Director von Amin Travel in Zürich, äuassert sich an der Schweizer Tourismus-Fachmesse TTW: «Unser Ägypten-Geschäft liegt aktuell 50 Prozent über dem Vorjahr – damit ist der Verlust gegenüber 2010 teilweise wettgemacht.» 2011 erlebte es einen Einbruch um 50 Prozent. Viele Leute, die Ägypten noch nie bereist haben und das Land nicht kannten, seien verunsichert gewesen. Doch wer trotz der Unruhen dorthin reiste, habe nichts davon gemerkt, so Amin. Laut dem Ägypter ist dort keinem Touristen etwas zugestossen. Die Aktionen hätten sich ja gegen die Regierung gerichtet. Die Reiseveranstalter – auch aus der Schweiz – schickten Extraflüge nach Ägypten, um ihre Kunden vorzeitig nach Hause zu holen. «Von unseren Kunden wollte dies aber kein einziger», so Amin. «Sie fühlten sich wohl und nicht gefährdet in ihren Ferien.»

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