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Der Vater des iranischen Atomprogramms mit Schweizer Vergangenheit

Er wurde an der ETH ausgebildet und war der erste Chef der Atombehörde im Iran. Im Interview mit der «Rundschau» spricht Akbar Etemad über Pläne für eine Bombe, Ahmadinejads Aussagen und einen möglichen Krieg.

War das einfach für Sie, 2001 in den Iran zurückzukehren? Man hört von vielen Iranern, die das Land 1979 verliessen: Wir gehen niemals zurück. Es waren die Iraner, die mich einluden zurückzukommen. Ich sagte ihnen, dass ich nur unter der Bedingung in den Iran zurückkehre, dass ich nichts mehr mit Atomenergie zu tun habe. Ich komme zurück als freier, unabhängiger Mensch und sie akzeptierten das.

Hat denn das Mullah-Regime nie versucht, von Ihrem Wissen zu profitieren? Doch. Sie wollten mich als Berater gewinnen für die Atomenergiebehörde des Iran. Ich sagte Nein. Ich will nie Berater werden, sondern frei sein. Wenn sie aber meine Meinung wissen wollen zu diesem und jenem, dann gebe ich sie ihnen.

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