Zum Hauptinhalt springen

«Die ganze Welt muss für ihn beten»

In Südafrika haben viele Christen ihre Oster-Gebete Nelson Mandela gewidmet. Derweil hat sich der Gesundheitszustand des früheren Präsidenten gebessert.

Betet für Mandela: Eine Christin in Soweto.
Betet für Mandela: Eine Christin in Soweto.
AFP

Viele Christen in Südafrika haben die Osterfeierlichkeiten genutzt, um für ihren kranken Ex-Präsidenten Nelson Mandela zu beten. «Die ganze Welt muss zusammenkommen und für ihn beten», sagte Zacheus Phakathi, einer der Teilnehmer an einem Sonntagsgottesdienst im Freien auf einem Hügel über Johannesburg.

In der Nähe der Klinik in Pretoria, in der der 94-jährige Mandela wegen einer Lungenentzündung liegt, sorgten sich die Menschen ebenfalls. «Wir beten für ihn, damit es ihm so schnell wie möglich besser geht», sagte Henry Hyar, der vor der Klinik stand.

Zustand verbessert

Staatschef Jacob Zuma teilte unterdessen mit, der Gesundheitszustand des früheren Freiheitskämpfers und Präsidenten habe sich verbessert. Mandela erhalte die bestmögliche medizinische Versorgung, hiess es. Zuma dankte seinen Landsleuten für ihre Gebete und den zahlreichen ausländischen Regierungen für ihre Anteilnahme und ihre Genesungswünsche.

Der Friedensnobelpreisträger war am Mittwoch kurz vor Mitternacht in eine Klinik in Pretoria eingewiesen worden. Es ist bereits sein dritter Krankenhausaufenthalt seit Dezember. Mandela hatte jahrzehntelang gegen das rassistische Apartheid-System in seinem Land gekämpft. Während seiner langen Gefangenschaft auf der Insel Robben Island vor Kapstadt war er an Tuberkulose erkrankt.

SDA/wid

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch