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Die Quittung für 50 Jahre Fehlentscheide

Über vier Jahrzehnte amerikanischer Verwicklung im Irak haben überwiegend negative Konsequenzen verursacht. Nun schreibt Barack Obama das nächste Kapitel – mit ungewissem Ausgang.

Der Irak sollte befreit werden, heute liegt das Land in Trümmern: Im April 2003 bewegt sich eine US-Einheit in Richtung Bagdad.
Der Irak sollte befreit werden, heute liegt das Land in Trümmern: Im April 2003 bewegt sich eine US-Einheit in Richtung Bagdad.
Reuters

«Wenn Sie es kaputt machen, gehört es Ihnen», warnte 2002 der damalige US-Aussenminister Colin Powell seinen Boss, den Präsidenten George W. Bush, vor den möglichen Folgen einer US-Intervention im Irak. Zwölf Jahre später ist der Irak eine Ruine, kaputt allemal und deshalb eine amerikanische Angelegenheit, der sich Bushs Nachfolger Barack Obama nicht entziehen kann, so sehr er dies auch möchte: In Bagdad droht noch mehr Chaos nach dem Rauswurf des störrischen Premierminister Nuri al-Maliki, indes die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) den Norden und Westen des Landes aufrollt.

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