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Die ungewohnten Hilferufe der irakischen Kurden

Von jeher heisst es, die ­Kurden hätten keine Freunde, dafür Berge. So wie im Nordirak. Trotzdem sind sie den Islamisten unterlegen. Daher suchen sie nun Alliierte.

Irakische Kurden nehmen an der Beerdigung eines Milizionärs in Rabia teil. Foto: Reuters
Irakische Kurden nehmen an der Beerdigung eines Milizionärs in Rabia teil. Foto: Reuters

Die «Kämpfer, die den Tod nicht fürchten», machen ihrem Ruf keine Ehre: Die legendären kurdischen Peshmerga werden im Nordirak von den radikalislamischen Militanten des Islamischen Staats (IS) in die Flucht geschlagen, wo immer sie aneinandergeraten. Im Westen der 1000 Kilometer langen Frontlinie zwischen dem nordirakischen Kurden­gebiet und dem von den sunnitischen Islamisten ausgerufenen Kalifat haben die Militanten weitere Dörfer und Städte erobert – und das nah am Kernterritorium der nordirakischen Kurden.

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