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Drei französische Geiseln befreit

Fast ein halbes Jahr wurden zwei Frauen und ein Mann von Terroristen im Jemen gefangen gehalten. Nun sind die Mitarbeiter einer Hilfsorganisation befreit worden.

In Freiheit: Die Geiseln auf einem Video der Terroristen.
In Freiheit: Die Geiseln auf einem Video der Terroristen.
AFP

Nach fast sechs Monaten Geiselhaft im Jemen sind drei Franzosen wieder auf freiem Fuss. Die Mitarbeiter einer Hilfsorganisation seien mithilfe des Sultans von Oman befreit worden, erklärte das Büro des französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy heute. Die Regierung dankte dem Sultan und den Behörden im Oman. Einzelheiten zur Befreiung wurden nicht genannt.

Die beiden Frauen und ein Mann von der Hilfsorganisation Triangle Generation Humanitaire waren am 28. Mai in der Provinz Hadramaut im Südosten des Landes verschleppt worden. Nach Angaben von Stammesvertretern wurden sie in der Nachbarprovinz Tschabwa gefangen gehalten, die als Hochburg von Islamisten gilt. Ende Juli hatten Stammesvertreter erklärt, dass sich die Franzosen in den Händen von Mitgliedern des Terrornetzwerks al-Qaida befänden, die ein Lösegeld in Höhe von zwölf Millionen Dollar forderten.

Mitte September veröffentlichten die Geiselnehmer per Video ein Lebenszeichen der Franzosen. An der Freilassung waren nach Angaben aus Paris die Behörden des Nachbarlandes Oman sowie Stammesvertreter im Jemen beteiligt. Die französische Präsidentschaft dankte den Helfern für ihre Vermittlungsbemühungen. Angaben aus dem Jemen zufolge waren die Franzosen bei «guter Gesundheit» und befanden sich nach ihrer Freilassung in Atak in der Provinz Tschabwa.

dapd/afp/kle

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