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Ein Staat in «geschichtlich völlig befreitem Raum»

Im Irak verwüsten Kämpfer des Islamischen Staats antike Stätten, zuletzt jene von Nimrud. Die Geschichtsverweigerung der Islamisten ist beinahe total und betrifft sogar die Höhepunkte der muslimischen Kultur.

Mit dem Hammer gegen die eigene Kultur: IS-Kämpfer demolieren Statuen im Mosul-Museum.
Mit dem Hammer gegen die eigene Kultur: IS-Kämpfer demolieren Statuen im Mosul-Museum.
Keystone

Nimrud, gegründet vor 3200 Jahren an den Ufern des Tigris, im 8. und 7. Jahrhundert vor Christus Hauptstadt der Assyrer. Nimrud, eine der bestausgestatteten und besterhaltenen archäologischen Stätten mit weitläufigen Palästen, mit Reliefs. Nimrud ist unter die Räder des Islamischen Staates (IS) gekommen.

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