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Entführte Seemänner melden sich per Telefon von der Sirius Star

«Es geschah sehr schnell»: In einem Telefon-Interview mit dem englischen TV-Sender «ITV News» berichten zwei Seemänner über ihre Lage an Bord, die Piraten und den feindlichen Übergriff.

Der zweite Kommandant James Grady und der Chefingenieur Peter French beschreibt die Piraten am Dienstag Abend gegenüber «ITV News» als unproblematisch.

«Wir wurden nie misshandelt oder so. Ich hoffe nur, dass wir bald öfter mit unseren Familien telefonieren können. Sie müssen im Moment nichts befürchten, wir sind nicht schlecht dran» sagt French. «Ich hoffe nur, dass es nicht mehr lange geht.»

Grady schildert die Piraten als ziemlich entspannt, aber schwer bewaffnet.

Über die Entführung berichtet Grady: «Es geschah sehr schnell. Lokale Schiffszeit war 8 Uhr 55, als sie an Bord kamen. Zwei Minuten später verlangsamten wir die Fahrt, da sie die Brücke bereits unter Kontrolle hatten.»

Die 330 Meter lange und mit zwei Millionen Barrel Öl beladene «Sirius Star» wurde am 15. November im Golf von Aden entführt. Peter French und James Grady sitzen mit 23 anderen Crewmitgliedern auf dem Supertanker fest.

Reuters/rw

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