Zum Hauptinhalt springen

«Es kämen sehr gut trainierte Spezialeinheiten zum Einsatz»

US-Aussenminister John Kerry fordert statt Worten Taten zur Bekämpfung der Terrorgruppe Boko Haram. Doch was kann das Ausland überhaupt tun? Und wie stehen die Chancen, die entführten Mädchen zu befreien?

Könnten in Nigeria für die Befreiung entführter Mädchen zum Einsatz kommen: Mitglieder einer Spezialeinheit der französischen Armee warten in Lanester auf den Verteidigungsminister, der einen Besuch angekündigt hat. (18. Januar 2013)
Könnten in Nigeria für die Befreiung entführter Mädchen zum Einsatz kommen: Mitglieder einer Spezialeinheit der französischen Armee warten in Lanester auf den Verteidigungsminister, der einen Besuch angekündigt hat. (18. Januar 2013)
Frank Perry, AFP
Das Commandement des Opérations Spéciales setzt sich aus Verbänden der Armee, der Luftwaffe und der Marine zusammen: Soldaten einer Spezialeinheit bei einem Anti-Piraterie-Einsatz vor Somalia, im Hintergrund das französische Schiff Siroco. (26. März 2014)
Das Commandement des Opérations Spéciales setzt sich aus Verbänden der Armee, der Luftwaffe und der Marine zusammen: Soldaten einer Spezialeinheit bei einem Anti-Piraterie-Einsatz vor Somalia, im Hintergrund das französische Schiff Siroco. (26. März 2014)
Dai Kurokawa, Keystone
Bei der Übung Flintlock 2014 wurde die Verhaftung von Leuten trainiert, die sich widersetzen: Nigerianische Soldaten bei der Übung. (5. März 2014)
Bei der Übung Flintlock 2014 wurde die Verhaftung von Leuten trainiert, die sich widersetzen: Nigerianische Soldaten bei der Übung. (5. März 2014)
Joe Penney, Reuters
1 / 6

Die Entführung von 273 Schülerinnen im Norden Nigerias hat eine weltweite Welle der Empörung ausgelöst – an vorderster Front machen auch US-Präsident Barack Obama, seine Frau Michelle und sein Aussenminister John Kerry mit. Zuletzt forderte Kerry Taten statt lediglich verbaler Verurteilung. Zurzeit trifft ein US-Team in Nigeria ein. Es besteht unter anderem aus Spezialisten der Bundespolizei FBI und des Militärs. Zumeist handle es sich um Berater. Laut einem Sprecher ziehen die USA aber noch keine aktive militärische Operation in Betracht.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.