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Freilassung von Blauhelmsoldaten gescheitert

Seit Mittwoch befinden sich 21 Soldaten der UNO in der Gewalt von syrischen Rebellen. Entgegen ihrer Ankündigung haben die Aufständischen die Blauhelme nun doch nicht freigelassen.

Sollen dem Roten Kreuz übergeben werden: Drei der insgesamt 21 philippinischen Gefangenen. (7. März 2013)
Sollen dem Roten Kreuz übergeben werden: Drei der insgesamt 21 philippinischen Gefangenen. (7. März 2013)
AFP

Die Freilassung der 21 von syrischen Rebellen auf den Golanhöhen gefangen genommenen UN-Soldaten ist in einem ersten Anlauf gescheitert. Wie der Aussenamtssprecher Raul Hernandez in Manila sagte, wurde die Freilassung am frühen Freitagmorgen erwartet, es sei aber nichts geschehen. Nach seinen Worten beharren die Aufständischen weiter auf ihrer Forderung nach einem Abzug der Regierungstruppen aus der Region rund um Jamlah.

Die Rebellen hatten nach Angaben der philippinischen Streitkräfte zuvor vorgeschlagen, die 21 UNO-Soldaten vom Roten Kreuz aus dem Gebiet eskortieren zu lassen. Sie hätten darum gebeten, dass das Internationale Komitee vom Roten Kreuz sie in sicheres Gebiet bringt, da es derzeit in dem Gebiet schwere Kämpfe mit syrischen Regierungstruppen gebe.

Die 21 UNO-Soldaten waren am Mittwoch in der Nähe des Dorfes Jamlah knapp zwei Kilometer von den israelisch besetzten Golanhöhen gefangen genommen worden. Die Rebellen hätten erklärt, die UNO-Soldaten müssten wegen der Kämpfe in Sicherheit gebracht werden. «Sie wollen, dass das IKRK sie abholt und eskortiert», sagte Militärsprecher Arnulfo Marcelo Burgos. «Hoffentlich werden sie wirklich freigelassen und wir warten darauf.»

dapd/chk

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