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«Für Jihadisten ist der Sinai der perfekte Ort»

Nach dem zweiten Anschlag auf ägyptische Grenzposten im Sinai wächst die Sorge um die Sicherheitslage auf der Halbinsel. Nahost-Experte Arnold Hottinger sagt, warum das Gebiet seit Jahren als Wilder Westen gilt.

Erneuter Gewaltausbruch: Ein Mann geht am ausgebrannten Auto von Extremisten vorbei, die von ägyptischen Truppen getötet wurden. (12. August 2012)
Erneuter Gewaltausbruch: Ein Mann geht am ausgebrannten Auto von Extremisten vorbei, die von ägyptischen Truppen getötet wurden. (12. August 2012)
Reuters
Angespannte Lage: Der Grenzübergang von Rafah wird streng bewacht. (10. August 2012)
Angespannte Lage: Der Grenzübergang von Rafah wird streng bewacht. (10. August 2012)
Keystone
Der Ort des Geschehens: Die Sinai-Halbinsel trennt Ägypten und Israel.
Der Ort des Geschehens: Die Sinai-Halbinsel trennt Ägypten und Israel.
SDA
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Nur wenige Tage nach dem blutigen Anschlag auf ägyptische Grenzsoldaten sind in der Nacht erneut Soldaten auf der Halbinsel Sinai unter Beschuss geraten. Die ägyptischen Streitkräfte setzten bei der Verfolgung der mutmasslichen Islamisten Kampfflugzeuge ein. Dabei wurden offenbar 20 der bewaffneten Angreifer getötet. Am Sonntag hatten die vermummten Angreifer 16 ägyptische Soldaten in der Nähe des Gazastreifens getötet. Anschliessend sind die Terroristen mit einem erbeuteten gepanzerten Fahrzeug nach Israel eingedrungen, wo sie vom israelischen Militär getötet wurden.

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