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Ghadhafi spielt eine Runde Schach

Während über seinen Abgang spekuliert wird, erhält der libysche Diktator sportlichen Support: Muammar Ghadhafi spielte eine Partie gegen den Vorsitzenden des internationalen Schachverbands.

Das libysche Staatsfernsehen hat Bilder eines Treffens von Machthaber Muammar Ghadhafi mit dem Vorsitzenden des internationalen Schachverbands Fide gezeigt. Ghadhafi habe Kirsan Iljumschinow gestern in der Hauptstadt Tripolis empfangen und mit ihm Schach gespielt.

Während des Schachspiels habe Ghadhafi noch einmal deutlich gemacht, dass er trotz der anhaltenden Gefechte mit Rebellen und der Luftangriffe durch Nato-Kampfflugzeuge weiterhin nicht an Rücktritt denke und auch das Land nicht verlassen wolle, sagte Iljumschinow der russischen Agentur Interfax.

Zu sehen war auf den Bildern auch Ghadhafi ältester Sohn Mohammed, der Libyens Nationales Olympisches Komitee leitet. Iljumschinow will nach eigenen Angaben am 1. Oktober ein «grosses internationales Schachturnier» in Tripolis veranstalten.

Bericht über Ghadhafi-Exil zurückgewiesen

Das algerische Aussenministerium wies unterdessen Berichte zurück, wonach Ghadhafi sich nach Algerien absetzen wolle. Entsprechene Berichte ausländischer Fernseher gehörten ins «Reich der Fabeln» und würden «kategorisch zurückgewiesen», hiess es.

Schachpräsident Iljumschinow erklärte, Ghadhafi habe ihm gesagt, dass er weder zurücktreten noch Libyen verlassen werde.

(SDA, afp)

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