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Glencore-Präsident plant Kriegsflotte gegen Piraten

Simon Murray, Verwaltungsratspräsident des Schweizer Rohstoffgiganten Glencore, war einst Fremdenlegionär. Jetzt ist er Mitbegründer einer Firma, die es mit Piraten im Indischen Ozean aufnimmt.

Der Einsatz von Soldaten hat Piraten auf den Weltmeeren das Fürchten gelehrt. 297 Angriffe von Piraten wurden im vergangenen Jahr gemeldet, im Vergleich zu 439 im Jahr 2011. Bild: Ein türkischer Soldat auf der Fregatte TCG Gediz nimmt ein Piratenboot im Golf von Aden ins Visier.
Der Einsatz von Soldaten hat Piraten auf den Weltmeeren das Fürchten gelehrt. 297 Angriffe von Piraten wurden im vergangenen Jahr gemeldet, im Vergleich zu 439 im Jahr 2011. Bild: Ein türkischer Soldat auf der Fregatte TCG Gediz nimmt ein Piratenboot im Golf von Aden ins Visier.
Keystone
In den Jahren 2008 und 2009 war es somalischen Piraten gelungen, mehrere europäische und asiatische Frachter zu entführen und deren Besatzungsmitglieder als Geiseln zu nehmen. Bild: Piratenboot vor der Küste von Somalia.
In den Jahren 2008 und 2009 war es somalischen Piraten gelungen, mehrere europäische und asiatische Frachter zu entführen und deren Besatzungsmitglieder als Geiseln zu nehmen. Bild: Piratenboot vor der Küste von Somalia.
Keystone
Spezialkräften der EU gelingt es Ende November 2009, eine Gruppe von Piraten festzunehmen, die die portugiesische Fregatte NRP «Alvares Cabral» in der Nähe der Seychellen gekapert hatte.
Spezialkräften der EU gelingt es Ende November 2009, eine Gruppe von Piraten festzunehmen, die die portugiesische Fregatte NRP «Alvares Cabral» in der Nähe der Seychellen gekapert hatte.
Keystone
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Simon Murray, der seit April 2011 den Verwaltungsrat des Rohstoffunternehmens Glencore in Baar (ZG) präsidiert, hat eine bemerkenswerte Karriere hinter sich. Als CEO des Hutchison-Konzerns in Hongkong gründete er den Mobilfunkanbieter Orange. Er wirkte auch als Chairman der Deutschen Bank in Asien. Der 71-jährige Brite war immer auch ein Abenteurer. Als junger Mann hatte er während des Algerienkriegs in der französischen Fremdenlegion gedient. Mit 64 Jahren marschierte er 1200 Kilometer durch die Antarktis zum Südpol.

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