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Hunderte Christen in Syrien vom IS entführt

In den vergangenen drei Tagen hat der IS über 200 assyrische Christen entführt.

Assyrische Christen sind die neusten Opfer des IS: Ein Jihadist mit Maske in Gaza. (11.12.2014)
Assyrische Christen sind die neusten Opfer des IS: Ein Jihadist mit Maske in Gaza. (11.12.2014)
Suhaib Salem, Reuters

Kämpfer der Jihadistenorganisation Islamischer Staat (IS) haben im Nordosten Syriens mehr als 200 assyrische Christen verschleppt. Die Opfer seien in den vergangenen drei Tagen aus elf Dörfer in der Provinz Hassaka entführt worden, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Sie spricht von mindestens 220 assyrische Christen. Zuvor waren die Aktivisten von 90 Entführten ausgegangen.

Die Angaben der Beobachtungsstelle sind wegen des Bürgerkriegs in Syrien nicht zu überprüfen, sie verfügt im Land aber über ein dichtes Netz an Informanten, insbesondere unter Ärzten und Oppositionellen.

Der IS kontrolliert grosse Teile des Nordirak und auch Gebiete im benachbarten Syrien. Die Jihadisten verübten zahlreiche Gräueltaten gegen die Bevölkerung.

Führende Kämpfer des IS getötet

Bei massiven Luftanschlägen der internationalen Koalition wurden im Westen des Iraks laut arabischen Medien mehrere führende Mitglieder der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) getötet. Die Jihadisten seien bei einem Treffen in der Nähe des Ortes Al-Kaim etwa 350 Kilometer westlich von Bagdad ums Leben gekommen, berichtete die irakische Nachrichtenseite Al-Mada am Donnerstag. Der Sender al-Arabiya sprach von Dutzenden getöteten IS-Kämpfern.

Al-Kaim liegt an der Grenze zu Syrien. Die von den USA geführte Anti-IS-Allianz hatte ihren Kampf gegen die in den vergangenen Tagen verstärkt. Sie fliegt seit mehreren Monaten Luftangriffe auf Stellungen der Terroristen in Syrien und im Irak.

AFP/rsz

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