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«Ich wollte eine richtige Gegnerin sein»

Ihr Buch «Schrei nach Freiheit» über die Revolution gibt schonungslos Einblick in das Schlachthaus Syrien. Seit die Autorin und Journalistin Samar Yazbek im Pariser Exil lebt, sieht sie, wie allein ihre Landsleute sind. Sie leiht ihnen ihre Stimme.

Frau Yazbek, der Volksaufstand in Syrien hält schon bald ein Jahr an. Stellten Sie sich am Anfang vor, dass es so brutal und gewalttätig werden würde?

Samar Yazbek: Nein, das konnte ich nicht ahnen. Ich weiss, dass es ein brutales diktatorisches Regime ist, aber eine derartige Gewalt, wie wir sie jetzt erleben, habe ich nicht erwartet. Es begann als friedliche Protestbewegung. Die brutale Reaktion des Regimes hat dann aber Brutalität aufseiten der Demonstranten hervorgerufen. Ich finde das nicht gut, verstehe allerdings, dass die Menschen sich verteidigen wollen.

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