Israel führt Luftschläge gegen «Terrorziele» im Gazastreifen

Nach wiederholten Angriffen mit Sprengstoff-Ballons und Mörsergranaten hat die israelische Armee diverse Stellungen der Hamas beschossen.

Der Unmut der Palästinenser über Trumps Friedensplan lässt den Nahostkonflikt erneut eskalieren. Foto: Keystone (2014)

Der Unmut der Palästinenser über Trumps Friedensplan lässt den Nahostkonflikt erneut eskalieren. Foto: Keystone (2014)

Als Reaktion auf Beschuss aus dem Gazastreifen hat die israelische Luftwaffe Ziele der radikalislamischen Hamas angegriffen. Israelische Kampfjets hätten «Terrorziele der Hamas im südlichen Gazastreifen» angegriffen, darunter eine «Waffenproduktionsstätte», erklärte die Armee am Mittwoch.

Über mögliche Todesopfer oder Verletzte wurde zunächst nichts bekannt. Der israelischen Armee zufolge hatten militante Palästinenser im Vorfeld der Luftangriffe drei Geschosse sowie mehrere Ballons mit Sprengsätzen auf den Süden Israels abgefeuert. Berichte über Verletzte oder Sachschäden gab es nicht.

Palästinenser lehnen Trumps Friedensplan ab

Seit der Präsentation des Nahost-Plans durch US-Präsident Donald Trump vor gut einer Woche attackierten militante Palästinenser im Gazastreifen den Süden Israels fast täglich mit Raketen, Mörsergranaten oder Brandballons. Israel reagierte seinerseits mit Vergeltungsschlägen.

Trumps Nahost-Plan sieht eine «realistische Zwei-Staaten-Lösung» mit Jerusalem als «ungeteilter Hauptstadt» Israels vor. Die Palästinenser sollen dem Plan zufolge unter Bedingungen die Möglichkeit erhalten, einen eigenen Staat zu gründen – allerdings ohne das strategisch und wirtschaftlich wichtige Jordantal im Westjordanland und ohne Ost-Jerusalem als Hauptstadt. Die Palästinenser hatten Trumps Plan umgehend abgelehnt.

step/sda

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