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Mit westlicher Hilfe gegen die Islamisten

Libysche Militärs bestätigen: Französische Sondereinheiten waren an der Vertreibung der IS-Terroristen aus der Hafenstadt Benghazi beteiligt.

Ist das die Wende in Libyen? Kämpfer feiern die Rückeroberung von Benghazi (23. Februar 2016). Foto: Abdullah Doma (AFP)
Ist das die Wende in Libyen? Kämpfer feiern die Rückeroberung von Benghazi (23. Februar 2016). Foto: Abdullah Doma (AFP)

Wieder und wieder hat die Libysche Nationalarmee verkündet, sie habe Benghazi von Kämpfern der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) und der lose verbündeten Ansar al-Sharia befreit, einem Ableger des Terrornetzwerks al-Qaida. Das aber war in der Regel etwas vorschnell. Gut eineinhalb Jahre lang war es den Truppen unter dem Kommando des politisch umstrittenen Generals Khalifa Haftar nicht gelungen, die Jihadisten dauerhaft aus der zweitgrössten Metropole des Landes zu vertreiben; Haftar ist Armeechef der bisher international anerkannten Regierung in al-Bayda, die den Osten Libyens kontrolliert. Diesmal könnte es anders sein: Bewohner der Hafenstadt bestätigten, dass von den Jihadisten kontrollierte Viertel befreit seien. Auch habe das Militär den wichtigen Hafen Marisa eingenommen. Über ihn liefen Waffenlieferungen an die Extremisten.

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