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Nach 16 Monaten Funkstille – Friedensgespräche in Nahost

Seit Beginn des Gazakrieges im Dezember 2008 gab es keine offiziellen Treffen über einen möglichen Frieden zwischen Israel und den Palästinensern mehr.

Die Amerikaner sollen zwischen Israel und den Palästinensern vermitteln: US-Gesandter George Mitchell und Mahmoud Abbas trafen sich bereits am Samstagabend.
Die Amerikaner sollen zwischen Israel und den Palästinensern vermitteln: US-Gesandter George Mitchell und Mahmoud Abbas trafen sich bereits am Samstagabend.
Keystone

Das Exekutivkomitee der Palästinensischen Befreiungsorganisation PLO hat am Samstag in Ramallah mit grosser Mehrheit indirekten Friedensverhandlungen unter Vermittlung der USA zugestimmt. Die PLO ist offizielle Verhandlungspartnerin Israels. Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas und der US-Nahost-Gesandte George Mitchell wollten sich bereits am Samstagabend in Ramallah treffen.

Vor dem Treffen der PLO hatte die radikalislamische Hamas-Organisation die Palästinenserführung aufgefordert, «den Palästinensern nicht weiter Illusionen zu verkaufen und das Scheitern der absurden Gespräche zu verkünden».

Die strittigsten Fragen in dem jahrzehntelangen palästinensisch- israelischen Konflikt sind die Grenzziehung, das Schicksal von 4,7 Millionen palästinensischen Flüchtlingen und Vertriebenen sowie die politische Zukunft Jerusalems.

Die Friedensgespräche waren vor mehr als 16 Monaten unterbrochen worden. Grund dafür waren der Wahlkampf in Israel sowie der Beginn der Gazakrieges Ende Dezember 2008.

SDA/cpm

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