Zum Hauptinhalt springen

«Nicht Jihadisten, sondern die Wirtschaft ist das Hauptproblem»

Die erste Aufregung nach dem Terroranschlag in Tunis ist vorbei. Heute findet ein Protestmarsch statt. Sonderkorrespondentin Anja Burri über die Stimmung in Tunis und die drängenden Probleme des Landes.

Robin Schwarz
Politiker und Zivilgesellschaft haben keine Sympathien für den IS: Ein Polizist steht Wache, während Touristen durch Sidi Bou Saïd schlendern. (23.3.2015)
Politiker und Zivilgesellschaft haben keine Sympathien für den IS: Ein Polizist steht Wache, während Touristen durch Sidi Bou Saïd schlendern. (23.3.2015)
Zoubeir Souissi, Reuters

Fühlen Sie sich sicher in Tunis?

Ja, ich fühle mich sicher. Natürlich gibt es an neuralgischen Punkten, wie etwa belebten Strassen, zum Teil Absperrungen. Am Sonntag waren wir in Sidi Bou Saïd, das ist ein beliebter Touristenort am Meer, ausserhalb des Zentrums von Tunis. Dort waren bewaffnete Sicherheitskräfte präsent. Unser Hotel liegt direkt neben dem Gebäude von Radio Tunis und ist deshalb stark bewacht; die Zufahrtsstrasse ist abgesperrt. Mit dem Auto kann man deshalb meistens nicht direkt zu unserem Hotel fahren.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen