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Pakistan: Mehr als 30 Tote durch Raketenangriff

Bei einem Angriff der amerikanischen Streitkräfte sind im Nordwesten des Landes mehr als 30 Menschen getötet worden.

Die von einem unbemannten amerikanischen Militärflugzeug abgeschossene Rakete schlug in einem Haus in der Region Nord-Waziristan ein, in dem mutmassliche Islamisten zu einem Treffen zusammengekommen waren, wie aus pakistanischen Geheimdienstkreisen verlautete.

Die Stammesregion in der Nähe der Grenze zu Afghanistan gilt als Hochburg des Terrornetzwerks al-Qaida und der radikalislamischen Taliban. Die US-Streitkräfte greifen in dem Gebiet immer wieder Aufständische mit unbemannten Flugzeugen an, den sogenannten Drohnen. Offiziell bekennt sich Washington nicht zu den Luftangriffen.

Die militanten Islamisten, die in dem Haus zusammengekommen waren, galten als Verbündete von Hafiz Gul Bahadur, einem einflussreichen Kommandeur der pakistanischen Taliban, der vor allem die ausländischen Truppen in Afghanistan bekämpft. Die Kämpfer hätten sich versammelt, um Pläne für neue Angriffe zu besprechen, hiess es.

dapd/raa

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