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Schwarzes Gold unter schwarzer Flagge

Die IS-Terroristen verdienen täglich Millionen Dollar mit dem Verkauf von Rohöl und Raffinerieprodukten, die ins Ausland geschmuggelt werden. Das lukrative Geschäft lässt sich kaum eindämmen.

Erdöl ist eine wichtige Einnahmequelle des IS: Überreste einer Ölraffinerie in Syrien, die mutmasslich bei einem der Luftangriffe der USA und ihrer Verbündeten getroffen wurde. Foto: Reuters
Erdöl ist eine wichtige Einnahmequelle des IS: Überreste einer Ölraffinerie in Syrien, die mutmasslich bei einem der Luftangriffe der USA und ihrer Verbündeten getroffen wurde. Foto: Reuters

Erdöl hat im Nahen Osten nicht nur den Monarchien am Golf unermessliche Reichtümer beschert, auch der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bringt es erkleckliche Einnahmen: Drei Millionen Dollar würden die Ultra-Islamisten mit dem Verkauf von Rohöl und Raffinerieprodukten täglich machen, schätzte das US-Militär, bevor es am 23. September die ersten Luftangriffe im Irak und in Syrien gegen die Kämpfer des selbst ernannten Kalifen Abu Bakr al-Baghdadi flog. Die improvisierten Raffinerien und auch Ölförderanlagen in den IS-Gebieten wurden daher schnell zu Zielen für die Kampfjets aus den USA und den verbündeten europäischen und arabischen Staaten. Inzwischen zeigen die Bomben teilweise Wirkung, dem IS seine wichtigste Einnahmequelle zu nehmen.

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