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Syrienkonferenz geht ohne Ergebnisse zu Ende

Keine Einmischung von aussen: Das verlangen die Teilnehmer einer vom Iran veranstalteten Konferenz zum Syrienkonflikt. Bashar al-Assad müsse an der Macht bleiben.

30 Länder nahmen an der Konferenz teil, darunter Russland und China: Der iranische Aussenminister Ali Akbar Salehi vor den Medien. (9. August 2012)
30 Länder nahmen an der Konferenz teil, darunter Russland und China: Der iranische Aussenminister Ali Akbar Salehi vor den Medien. (9. August 2012)
AFP

Auch der Iran hat nicht zur raschen Lösung der Syrienkrise beitragen können. Eine eintägige Syrienkonferenz in Teheran endete ohne konkrete Ergebnisse. Der iranische Aussenminister Ali-Akbar Salehi konnte am Ende der Tagung nur bekanntgeben, dass sich alle 30 Teilnehmer gegen Gewalt in Syrien und für eine nationale Lösung ohne ausländische Einmischung ausgesprochen hätten.

«Wir sind auch im Kontakt mit der syrischen Opposition, nicht mit allen, aber mit manchen, und sind immer noch bereit, Gastgeber eines Treffens der Regierung mit der Opposition Syriens zu sein», sagte der iranische Chefdiplomat – ohne jedoch Einzelheiten zu nennen.

Bashar müsse an der Macht bleiben

Für den Iran gelte weiterhin, dass Präsident Bashar al-Assad in Damaskus an der Macht bleiben müsse: «Syrien sollte nicht zum Exempel werden, dass der Westen demnächst die politischen Systeme der Länder in der Region bestimmt.»

Nach Angaben Salehis kamen Vertreter aus 30 Ländern zu der Konferenz, darunter auch Abgesandte aus Russland und China. Saudiarabien und die Türkei, die – anders als der Iran – die syrischen Rebellen unterstützen, blieben dem Treffen fern. «

Militärische Optionen, Entführungen und ausländische Einmischung haben dem Land bis jetzt nicht geholfen und werden dies auch in Zukunft nicht tun», sagte Salehi bei seiner Eröffnungsrede. An der Konferenz nahm auch eine Vertreterin von UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon teil.

SDA/mw

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