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Türkische Kampfflieger bombardieren PKK-Stellungen

Nach dem Angriff der PKK auf einen Militärkonvoi hat die türkische Armee mehrere Stellungen der verbotenen Arbeiterpartei im Nordirak angegriffen. Angaben über Opfer gab es bisher keine.

Die türkischen Streitkräfte haben Angriffe auf Stellungen kurdischer Rebellen im Nordirak bestätigt. Dies werde weitergehen, bis die Kämpfer der PKK entscheidend geschwächt seien, hiess es. Türkische Kampfflugzeuge hätten am Mittwochabend 60 Ziele in der Nähe der Grenze zur Türkei und auf dem Berg Kandil an der iranisch-irakischen Grenze angegriffen.

Einem Medienbericht zufolge hatte die türkische Luftwaffe Stellungen der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans im Irak als Reaktion auf den Tod von neun Mitgliedern der türkischen Sicherheitskräfte bei einem PKK-Anschlag angegriffen. An den Luftschlägen am Mittwochabend seien 13 türkische Kampfflieger beteiligt gewesen, berichtete die pro-kurdische Nachrichtenagentur Firat unter Berufung auf PKK-Kämpfer in der Region. Es seien mindestens fünf Ziele in der Bergregion im Norden Iraks angegriffen worden, in der die PKK mehrere Lager eingerichtet hat. Angaben über mögliche Verletzte oder Tote machte die Agentur nicht.

Acht Soldaten getötete

Die PKK hatte am Mittwochmorgen in der Provinz Hakkari im äussersten Südosten der Türkei einen Militärkonvoi mit der Zündung einer Panzermine gestoppt und das Feuer eröffnet. Dabei wurden acht Soldaten und ein Mitglied einer Ankara-treuen Kurdenmiliz getötet. Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan kündigte als Reaktion auf den Angriff ein hartes Vorgehen gegen die PKK an, die von der EU und den USA als Terrororganisation eingestuft wird.

Die Arbeiterpartei Kurdistans kämpft seit 1984 gegen den türkischen Staat. Seitdem starben bei dem Konflikt mehrere zehntausend Menschen.

AFP/kpn

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